Der Sommer 2026 war in Deutschland außergewöhnlich heiß und trocken. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war er der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Hitze, Dürre und Wassermangel treffen Menschen, Landwirtschaft und Natur – und erinnern uns an etwas, das wir im Alltag leicht vergessen: Trotz aller Technik, Planung und Vorsorge haben wir unser Leben und diese Welt nicht vollständig unter Kontrolle.
Die Bibel beschreibt den Menschen deshalb nicht als Herrn der Erde, sondern als ihren Verwalter: Er soll sie „bebauen und bewahren“ (1. Mose 2,15). Vorsorge, ein verantwortlicher Umgang mit Wasser und Natur und Hilfe für Betroffene sind deshalb sinnvoll und notwendig. Aber die Erde gehört letztlich nicht uns: „Des HERRN ist die Erde und ihre Fülle“ (Psalm 24,1). Ein heißer Sommer ist außerdem auch kein Anlass, vorschnell von einem konkreten Strafgericht Gottes zu sprechen – wohl aber ein Anlass, menschliche Selbstüberschätzung zu hinterfragen.
Denn die Bibel geht noch weiter: Die ganze Schöpfung ist vergänglich und „seufzt“ (Römer 8,22). Unsere Hoffnung liegt deshalb nicht darin, irgendwann jedes Risiko technisch beherrschen zu können. Gott verspricht: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21,5). Der Hitzesommer erinnert uns damit an beides: Wir tragen Verantwortung für diese Welt – aber wir brauchen eine Hoffnung, die größer ist als diese Welt.
Denn die Bibel geht noch weiter: Die ganze Schöpfung ist vergänglich und „seufzt“ (Römer 8,22). Unsere Hoffnung liegt deshalb nicht darin, irgendwann jedes Risiko technisch beherrschen zu können. Gott verspricht: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21,5). Der Hitzesommer erinnert uns damit an beides: Wir tragen Verantwortung für diese Welt – aber wir brauchen eine Hoffnung, die größer ist als diese Welt.
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