Donnerstag, 27. August 2026

Himalaja: Wenn das Leben von einer Minute auf die andere zerbricht



Eine schwere Sturzflut in Nepal und angrenzenden Regionen hat fast 400 Menschen getötet; mehr als 1.300 Menschen werden vermisst. Rettungskräfte suchen weiter, während über die Ursache und bessere Katastrophenvorsorge diskutiert wird. Hilfsorganisationen rufen zu Spenden auf. Die Berichte über die Sturzflut rufen zu tätigem Mitgefühl und konkreter Hilfe für Betroffene auf.

Der Herr Jesus ist ein Vorbild, wenn es um Mitgefühl und um tätige Hilfe geht. Etwa, als er im Gleichnis von dem helfenden Samariter berichtet: „Aber ein gewisser Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt;“ (Lukas 10,33). Katastrophen wie diese erinnern uns aber auch daran, wie vergänglich und verletzlich unser Leben ist – ohne dass wir ein bestimmtes Unglück als Gottes unmittelbares Gericht deuten dürfen. Jesus ruft jeden Menschen zur Umkehr auf. Er schenkt Vergebung und ist für die, die an ihn glauben, die Auferstehung und das Leben. Für mich selbst war die Tsunami-Katastrophe 2004 mit ein Grund dafür, die geistliche Gefahr für mein Leben zu erkennen - und zum Herrn Jesus Zuflucht zu nehmen.

Jesus Christus wies im Zusammenhang mit einer damals passierten Katastrophe auf menschliche Schuld hin und rief zur persönlichen Buße auf. Ausdrücklich aber behauptete er nicht, die Betroffenen seien durch die Katastrophe besonders bestraft worden. „Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.“ (Lukas 13,5). Jesus warnt aber nicht nur. Gerade angesichts des Todes ist er es, der Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben gibt; diese Hoffnung gründet sich auf den Glauben an ihn: „Jesus sprach: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;“ (Johannes 11,25). Es ist nicht zu spät für uns. Jesus hat sein Werk für Dich getan - es ist nur an uns, es anzunehmen. „Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.“ (Römer 5,8).