Müssen wir als Christen die Trends der Welt verstehen? Müssen wir uns mit politischen Ideologien, Moden oder Religionen auseinandersetzen, damit wir Menschen "dort abholen können, wo sie stehen"? Müssen wir böse Orte oder Fernsehserien anschauen, damit wir bei Facebook-Meldungen oder am Arbeitsplatz mitreden können?
Der Apostel Paulus fordert von den Gläubigen "dass ihr weise seid zum Guten, aber einfältig zum Bösen." (Römer 16,19). Christen müssen sich mit Menschen, aber nicht mit dem Bösen abgeben! Wenn es um das Böse geht, ist geistige Einfalt nicht nur zu entschuldigen, sondern sie wird ausdrücklich eingefordert. Wenn wir als Christen in diesen Dingen als doof wahrgenommen werden, dann schaden wir dem Ansehen unseres Herrn Jesus nicht.
Der heutigen Christenheit mangelt es nicht an Expertenwissen über politische Ideologien oder böse Wege. Woran es wirklich mangelt, ist Wissen über Gottes Wort, der Bibel. Nur solche Weisheit, die aus dieser Quelle kommt, hat die Kraft, Menschen aus der Verstrickung der Welt zu retten. Wenn es um die Kenntnis der Bibel geht, dürfen Christen nicht doof aussehen. Lasst uns unsere Zeit und unser Interesse in Gott, in seinen Willen, in seine Wege investieren. Nur dann können wir der Welt fremd und Gott nahe und nützlich sein.

