Sonntag, 31. Mai 2020

Wie viel Status verträgt ein glaubwürdiges Christentum?


Wie mitreißend sind eigentlich Bayern-Fans mit Schalke-Schal? Wie überzeugend ein kommunistischer Börsenmakler? Oder der Mercedes-Händler, der selbst mit dem BMW zur Arbeit kommt? 

Nein, das Evangelium ist weder Handelsware noch Ideologie. Und doch fordert der Herr Jesus jeden Christen auf, für die Rettung vor dem nahen Gericht über die verlorene Welt zu werben. Und das können wir nicht, wenn wir selbst - und dann noch sichtbar - unser Heil in der Welt suchen. 

Wenn unser ganzes Leben von unseren Erfolgen, Bemühungen, von unserer Stellung in der Welt zeugt, dann sind unsere Bemühungen für Christus dahin. Mit der Rolex am Arm und der Lions-Nadel am Revers wird uns kein Mensch glauben, dass Gott uns weit besseres zu bieten hat als eine Welt, die fürs Feuer aufbewahrt ist (1. Petrus 3, Philipper 1,23). Glaubst Du es noch?

Impuls durch einen Gedanken aus der Zeitschrift „Hilfe und Nahrung", Jahrgang 1962 (siehe Foto).


Christ und Welt: "Hilfe und Nahrung", Jg. 1962