Mittwoch, 9. November 2022

Wer entscheidet eigentlich, was Sünde ist?




Der WM-Botschafter des Emirats Katar hat Homosexualität vor laufender Kamera, vor der Weltöffentlichkeit, als Sünde (Harām/حرام) bezeichnet. Die Reaktionen bleiben nicht aus, eine "Ungeheuerlichkeit", die westlichen Medien schäumen vor Wut. Was Sünde ist und was nicht, darüber richten aber weder WM-Botschafter aus Katar noch westliche Medien. Das Urteil darüber, was Gott gefällt und was nicht, diese Entscheidung liegt alleine bei ihm selbst. 


Und wie können wir Menschen Sünde erkennen? Wie können wir wissen, was für Gott in Ordnung ist und was nicht? Gott war als Mensch auf der Erde und hat es uns erklärt und durch seine Lebensführung deutlich gemacht. Der Mensch Jesus Christus hat aller Welt durch seine Person gezeigt, wie der Mensch Gott gefallen kann und was Gott verabscheut. Die Bibel, die von Christus spricht, zeigt uns bis heute seinen Willen. Und als dieser Jesus Christus nach seiner Kreuzigung zurück zu seinem Vater ging, hat er den Christen den Heiligen Geist geschickt als Beistand, um Sünde erkennen zu können:

»Wenn dann der Beistand kommt,
wird er euch die Augen öffnen -
für ihre Schuld, für die Gerechtigkeit und das Gericht.
Ihre Schuld besteht darin,
dass sie nicht an mich glauben.«
(Johannes 16,8f)
Mit Hilfe des Heiligen Geistes und durch Gottes Wort können wir die Sünde der Welt erkennen. Der Heilige Geist und die Bibel überführen die Welt von der Sünde. Im Licht der Bibel wird dem Leser klar, dass der Schuldenberg der Welt längst astronomische Ausmaße erreicht hat. Ein Teil der Schuld sind ohne Zweifel die sexuellen Verfehlungen in der westlichen Welt. Unübersehbar drängt sich die Unmoral jeder geistlichen Beurteilung auf.

Doch der Herr Jesus sagt auch deutlich, worin die noch größere, die eigentliche Schuld der Menschen besteht: Und zwar darin, nicht an ihn, an den Sohn Gottes, an den Urheber des Lebens, an den Richter der Welt zu glauben. Keine Schuld ist größer, nichts könnte mehr Harām sein, als den Herrn und Heiland abzuweisen. Es ist eine drastische Warnung: Mit dieser Schuld wird niemand im Gericht Gottes über diese Welt bestehen können. Kein Vertreter westlicher Medien, kein Homosexueller, kein WM-Botschafter - und auch nicht Du!