Nach hartem ideologischem Glaubensstreit ist es vollbracht: Seit dem 29. Mai 2020 hat das Berliner Schloss wieder ein Kreuz auf seiner Kuppel. Um ca. 21:00 Uhr wurde die 17,4 Tonnen schwere Konstruktion emporgehoben, das Kreuz auf der Spitze ist fünf Meter hoch. Die Kuppel trägt die Inschrift:
»ES IST IN KEINEM ANDEREN HEIL, IST AUCH KEIN ANDERER NAME DEN MENSCHEN GEGEBEN, DENN IN DEM NAMEN JESU, ZUR EHRE GOTTES, DES VATERS. DASS IN DEM NAMEN JESU SICH BEUGEN SOLLEN ALLER DEREN KNIE, DIE IM HIMMEL UND AUF ERDEN UND UNTER DER ERDE SIND.«
Ein klares und bibeltreues Bekenntnis zu Jesus Christus, dem ewigen Herrn über Himmel und Erde. Mitten im kulturellen Zentrum Berlins. Zwar kann kein noch so klares Bekenntnis irgend jemanden vor dem ewigen Gericht retten, solang es nur äußerlich ist. Der Herr Jesus selbst warnt die bloßen Bekenner deutlich: »Nicht jeder, der zu mir sagt: "Herr, Herr!", wird in das Reich der Himmel eingehen« (Matthäus 7,21). Zu dem bloßen Bekenntnis hinzu kommen muss der persönliche Glaube an den Auferstandenen Jesus Christus: »Wer an mich glaubt, hat ewiges Leben« (Johannes 6,47, vgl. auch Johannes 3,36, Römer 10,9). Dennoch misst Gott dem Bekenntnis zu ihm einen hohen Wert bei. Der Herr Jesus legt einen großen Segen auf das Bekenntnis zu seinem Namen: »Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist; wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.« (Matthäus 10,32).

