Donnerstag, 31. August 2023

Was, wenn dieses Leben wirklich alles wäre?


In der heutigen Morgenandacht im Radio ging es darum, dass Gott unsere alltäglichen Bedürfnisse kennt und dafür sorgt, dass wir zum Beispiel Nahrungsmittel bekommen. Das ist richtig, zumindest erlebe ich das in meinem Leben so.  

Aber: Das Wichtigste im Christentum ist nicht unser Leben auf dieser Erde. Jesus Christus kam letztlich nicht in diese Welt, um sie umzugestalten, um unser kurzes Leben hier zu perfektionieren, sondern er kam in die Welt, um Sünder aus dieser Welt zu erretten. Um ihr Leben auf eine andere, auf eine ewige Grundlage zu stellen, bevor das Gericht über diese Welt herinbricht. Der Apostel Paulus schreibt im ersten Korintherbrief: "Grundlegend ist: Christus ist für unsere Sünden gestorben." (1. Korinther 15,3) - damit sind wir bereit für eine Auferstehung aus den Toten, für das ewige Leben. Darum geht es im Christentum. Christen, die diese Auferstehung verleugnen, die im Christentum lediglich eine Weltanschauung oder Ideologie für irdische und politische Fragen sehen, verzichten nicht nur auf die eigentlichen Segnungen des christlichen Glaubens. Sie sind sogar schlechter dran als Menschen, die gar keine Christen sind. So schreibt Paulus:

"Wenn wir nur für dieses Leben auf Christus hoffen,
sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen."
(1. Korinther 15,19)
Gott hat uns in seinem Sohn Jesus Christus alles geschenkt, was erstrebenswert ist. Er hat uns ausgestattet mit allen geistlichen Segnungen in den himmischen Örtern, mit ewigem Leben, Frieden und Glück. Im Vertrauen darauf können wir unser Leben auf der Erde ihm zur Verfügung stellen und auch Leiden in Kauf nehmen. Der Lohn in der Ewigkeit wird gewaltig sein. Wenn wir aber nicht an die Auferstehung, nicht an den Lohn in der Ewigkeit glauben, wenn das Christentum nur eine Weltanschauung ist - ja dann empfiehlt Paulus, müssen wir das kurze Leben im Diesseits voll ausschöpfen: "Wenn die Toten nicht auferweckt werden, dann lasst uns essen und trinken! Denn morgen sind wir tot!" (1. Korinther 15,32).