In der heutigen Morgenandacht im Radio ging es darum, dass Gott unsere alltäglichen Bedürfnisse kennt und dafür sorgt, dass wir zum Beispiel Nahrungsmittel bekommen. Das ist richtig, zumindest erlebe ich das in meinem Leben so.
Aber: Das Wichtigste im Christentum ist nicht unser Leben auf dieser Erde. Jesus Christus kam letztlich nicht in diese Welt, um sie umzugestalten, um unser kurzes Leben hier zu perfektionieren, sondern er kam in die Welt, um Sünder aus dieser Welt zu erretten. Um ihr Leben auf eine andere, auf eine ewige Grundlage zu stellen, bevor das Gericht über diese Welt herinbricht. Der Apostel Paulus schreibt im ersten Korintherbrief: "Grundlegend ist: Christus ist für unsere Sünden gestorben." (1. Korinther 15,3) - damit sind wir bereit für eine Auferstehung aus den Toten, für das ewige Leben. Darum geht es im Christentum. Christen, die diese Auferstehung verleugnen, die im Christentum lediglich eine Weltanschauung oder Ideologie für irdische und politische Fragen sehen, verzichten nicht nur auf die eigentlichen Segnungen des christlichen Glaubens. Sie sind sogar schlechter dran als Menschen, die gar keine Christen sind. So schreibt Paulus:
"Wenn wir nur für dieses Leben auf Christus hoffen,sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen."
(1. Korinther 15,19)
